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Juden, Frauen und Litteraten

Cover von Juden, Frauen und Litteraten

Zu einer Denkfigur beim jungen Thomas Mann

Detering, Heinrich

S. Fischer Verlag GmbH

17.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

In einem brillanten Essay untersucht Heinrich Detering die Rolle des Literaten im Frühwerk Thomas Manns. Literaten - Künstlerfiguren überhaupt - versteht Thomas Mann als Außenseiter, die ihre Position und Legitimation in der Gesellschaft immer wieder in Frage stellen.In seinem originellen Streifzug durch die frühen Texte gelingt es Heinrich Detering nachzuzeichnen, dass der Literat Thomas Mann seine künstlerische Identität in gesellschaftlich stigmatisierten Gruppen findet: vor allem bei den Frauen und den Juden. Ihnen - und dem Literaten - ist eines gemein: 'der Ekel vor dem, was man ist.' Thomas Mann nimmt dieses Stigma an, indem er sich selbst als weiblichen und jüdischen Schriftsteller entwirft und so zu seiner künstlerischen Produktivität findet.Heinrich Detering schärft nicht nur unseren Blick auf die Texte Thomas Manns, seine überraschend neue und frische Lesart lädt uns ein - mehr noch: legt zwingend nahe, den jungen Thomas Mann neu kennen zu lernen.

Autorenportrait

Heinrich Detering ist Professor für Deutsche und Vergleichende Literatur an der Universität Göttingen. Über Thomas Mann liegen zahlreiche Veröffentlichungen von ihm vor, u.a. sein Buch 'Thomas Manns amerikanische Religion. Theologie, Politik und Literatur im amerikanischen Exil'. Er ist Mitherausgeber der 'Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe' der Werke Thomas Manns.

Weitere Details

Erschienen: 23.11.2005

Umfang: 208 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2 x 21 x 13.3 cm

ISBN/EAN: 9783100142030

Umbreit-Nr.: 1805153

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