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Johannes Haller (1865-1947)

Cover von Johannes Haller (1865-1947)

Briefe eines Historikers, Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts 71

Benjamin Hasselhorn/Christian Kleinert

De Gruyter Oldenbourg

109.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Johannes Haller war der wohl meistgelesene deutsche Historiker seiner Zeit. Allgemeinverständliche Darstellungen zur deutschen Geschichte und mediävistische Arbeiten zur Kirchen- und vor allem zur Papsttumsgeschichte begründeten seinen öffentlichen und wissenschaftlichen Ruhm. Der Deutschbalte und Wahl-Römer gehörte aber trotzdem zeitlebens eher zu den Außenseitern innerhalb der Geschichtswissenschaft. Dafür dürften vor allem Hallers von vielen als "schwierig" wahrgenommener Charakter und seine ausgesprochene Neigung zur Polemik ausschlaggebend gewesen sein. Ein anhaltender Nachruhm blieb ihm außerdem aufgrund seiner politischen Positionierung nach 1918 versagt: Zuerst deutschnationaler Kritiker der Weimarer Republik, zeigte er Anfang der 1930er Jahre Sympathien für die nationalsozialistische Bewegung, die ihn zu einer "angewiderten Bewunderung" (Heribert Müller) des NS-Regimes führten. Die hier vorgelegte Auswahledition der Briefe Hallers dokumentiert den eigenwilligen Blick eines Gelehrten von Rang auf die Geschichte Deutschlands zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. Für jede Forschung zur Wissenschafts-, Kultur-, Geistes- und Politikgeschichte dieser Epoche liefern Hallers Briefe äußerst wertvolle Einblicke.

Autorenportrait

Benjamin Hasselhorn, Universität Passau; Christian Kleinert, Universität Frankfurt/Main.

Weitere Details

Erschienen: 15.09.2014

Umfang: VIII, 679 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4.1 x 24.5 x 17.5 cm

ISBN/EAN: 9783110369687

Umbreit-Nr.: 6710431

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