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Die Beschwerden der deutschen Nation auf den Reichstagen der Reformationszeit (1521-1530)

Cover von Die Beschwerden der deutschen Nation auf den Reichstagen der Reformationszeit (1521-1530)

Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Deutsche Reichstagsakten. Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Karl V Jüngere Reihe. Band XXI

Annelies Grundmann

De Gruyter Oldenbourg

129.95

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

1414 wurden erstmals die Beschwerden der Deutschen Nation formuliert. Sie fanden aber keinen Niederschlag in den Beschlüssen des Konzils von Konstanz. In der Folgezeit schlossen einzelne Nationen Konkordate mit den Päpsten. Im Heiligen Römischen Reich kam es wegen der Uneinigkeit zwischen den Königen/Kaisern und den Reichsständen zu getrennten Abkommen, von denen nur das Wiener Konkordat (von 1448) Bedeutung erlangen sollte. Da sich die Päpste nicht an ihre Zusagen hielten, wurden die Beschwerden der Reichsstände immer wieder erneuert. Vor allem die ihnen von der Kirche auferlegten finanziellen Forderungen veranlassten sie zum Widerstand. Die reformatorischen Strömungen an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert verstärkten diesen. Auf dem Reichstag zu Worms (1521) wurden die Gravamina erstmals gesammelt und schriftlich zusammengefasst. 1523 griff der Nürnberger Reichstag die Materie erneut auf. Man stellte die Anliegen nochmals zusammen und legte sie schließlich dem Papst vor. Es gab aber kaum Reaktionen aus Rom. In Speyer (1526) griffen die Reichsstände die Beschwerden abermals auf, fällten aber keine Entscheidung. Auch der Augsburger Reichstag von 1530 fand keine Lösung, da sich die Protestanten daran nicht beteiligen wollten.

Autorenportrait

Annelies Grundmann, München; Rosemarie Aulinger, Wien und Hist. Kommission München.

Weitere Details

Erschienen: 01.01.2015

Umfang: 472 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783110370706

Umbreit-Nr.: 6799700

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