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Erdbeben in der Geschichtsschreibung des Früh- und Hochmittelalters

Cover von Erdbeben in der Geschichtsschreibung des Früh- und Hochmittelalters

eBook - Ursprung, Verständnis und Anwendung einer spezifisch mittelalterlichen Traditionsbildung, Historical Catastrophe Studies / Historische Katastrophenforschung

Schellbach, Konrad

DE GRUYTER

121.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

<p>"Terrae motus factus est magnus". In diesen und ähnlichen Worten erinnern mittelalterliche Geschichtsschreiber stets an das verspürte Eintreten von Erdbeben. Für die ereignisgeschichtliche Rekonstruktion der historischen Seismizität besitzt das Verständnis, dieser seit dem Frühmittelalter zunehmend standardisiert gebrauchten Narrativen, einen hohen Wert. Daher ist es wichtig, mit den bislang nahezu unerkannt geblieben Intentionen, Vorstellungsstrukturen und Argumentationsstrategien früh- und hochmittelalterlicher Geschichtsschreiber bekannt zu werden. Ausgehend von den antiken Ursprüngen ermittelt diese Arbeit die Bandbreite einer auf "terrae motus" aufbauenden, spezifisch mittelalterlichen Traditionsbildung und setzt sie in den Kontext zum Wissens- und Erfahrungshorizont früh- und hochmittelalterlicher Gelehrter. Erdbeben besaßen ein außerordentliches hermeneutisches Potential für das mittelalterliche Weltverständnis. Somit sind mittelalterliche Erdbebenbeschreibungen hinsichtlich ihrer deskriptiven Qualität und argumentativen Wertigkeit verschieden. Die Historiographie- und Ideengeschichte sowie die seismologische Parametrisierung von mittelalterlichen Erdbeben wird von diesem Wissen gleichermaßen profitieren.</p>

Autorenportrait

<strong>Konrad Schellbach</strong>, Universität Potsdam.

Weitere Details

Erschienen: 18.01.2021

Umfang: 366 S.

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783110619980

Umbreit-Nr.: 2775105

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