Gert Ledigs gewaltsamer Stil
Gewalt und Trauma in der literarischen Darstellung, Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte 158
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Zusatztext
Die Arbeit untersucht Gert Ledigs Darstellung des Zweiten Weltkriegs als einer grundlegend traumatischen Situation sowohl an der Front als auch in den bombardierten deutschen Städten. Neben der konkreten Gewaltdarstellung und den Auswirkungen dieser Gewalt auf das Individuum betrachtet der Autor vor allem den gewaltsamen Stil, mittels dessen Ledig seinen Romanen die Kriegsgewalt quasi einschreibt und den Lesern weitervermittelt. Mit Blick auch auf ähnliche Werke und die Rezeption der Romane wird so nicht nur ein bislang vernachlässigtes Feld der deutschen Nachkriegsliteratur beleuchtet, sondern es wird auch herausgestellt, dass die Beschäftigung mit Ledigs Romanen auch hinsichtlich der deutschen Erinnerungskultur nach 1945 wertvolle Erkenntnisse liefert.
Autorenportrait
Florian Hoppe, Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Weitere Details
Erschienen: 20.01.2020
Umfang: VIII, 258 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783110651973
Umbreit-Nr.: 8219124
