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Ordo inversus

Cover von Ordo inversus

Formen und Funktionen einer Denkfigur um 1800, Historia Hermeneutica. Series Studia 19

Andrea Albrecht/Franziska Bomski/Lutz Danneberg

De Gruyter GmbH

149.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Denkfigur des ordo inversus, die seit der Antike in den verschiedensten Disziplinen epistemische Sicherheit garantierte, verliert in der Zeit um 1800 an Plausibilität. Es kommt zu einem Formen- und Funktionswandel, der in den Künsten wie auch in den Natur-und Geisteswissenschaften auf vielfältige Weise resonierte. Der ordo inversus bezeichnet eine zirkuläre Bewegung, die von einem Anfangs- zu einem Endpunkt fortschreitet und im Zurückkehren wieder mit dem Ausgangspunkt verbunden wird, häufig in Teilbewegungen aufgespalten, etwa progressio/regressio oder analysis/synthesis. Als Methodenkonzept spielt er von der Antike über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit bis weit ins 18. Jahrhundert hinein eine zentrale Rolle in Theologie, Logik, Naturphilosophie und Hermeneutik. Das Zerbrechen des ordo inversus provoziert eine Reihe von Restitutionsversuchen von so unterschiedlichen Autoren wie Goethe, Novalis und Jean Paul, aber auch bei Lambert, Kant, Fichte und Schleiermacher. Der Band beleuchtet diese Prozesse in komparativer und historischer Perspektive und eröffnet so einen instruktiven Einblick in die historische Epistemologie im Übergang zur "Moderne".

Autorenportrait

Andrea Albrecht, Heidelberg, Germany; Franziska Bomski, Potsdam, Germany and Lutz Danneberg, Berlin, Germany.

Weitere Details

Erschienen: 20.01.2020

Umfang: VI, 336 S., 6 s/w Illustr., 27 farbige Illustr., 6

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.3 x 23.5 x 16 cm

ISBN/EAN: 9783110656015

Umbreit-Nr.: 7108160

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