Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die Geburt des 'Christentums' als 'Religion' am Ende des 19. Jahrhunderts

Cover von Die Geburt des 'Christentums' als 'Religion' am Ende des 19. Jahrhunderts

Ernst Troeltschs Theologie und ihre Quellen im Kontext einer globalen Religionsgeschichte, Theologische Bibliothek Töpelmann 193

Thurner, Mathias

De Gruyter GmbH

99.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

In der gegenwärtigen religionswissenschaftlichen Diskussion ist die Frage einer angemessenen Historisierung ihrer Gegenstände hoch umstritten. Die Begriffe "Religion" und "Christentum" gelten als Produkte der europäischen Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts. Andererseits hat die Postkolonialismus-Forschung und die Globalgeschichtsschreibung die Entstehung eines globalen Religionsdiskurses im 19. Jahrhundert herausgearbeitet, in dessen Verlauf sich "Buddhismus", "Hinduismus" und "Islam" als "Religionen" konstituierten. Bislang fehlt eine detaillierte historische Untersuchung zur Frage, ob sich auch das Verständnis des "Christentums" als "Religion" in diesen globalen Aushandlungsprozess in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eintragen ließe. Die vorliegende Studie fokussiert auf die Religionstheologie Ernst Troeltschs (1865-1923), der von der liberalen Theologie für die Kontinuität von "Religion" und "Christentum" seit dem 18. Jahrhundert in Anspruch genommen wird. Die historische Kontextualisierung der Religionstheologie Troeltschs und ihrer Quellen zeigt, dass hier ein Verständnis vom Christentum als Religion entwickelt wird, das nur im Rahmen des neuen globalen Religionsdiskurses im ausgehenden 19. Jahrhundert zu verstehen ist.

Autorenportrait

Mathias Thurner, Ruprecht Karl University Heidelberg, Germany.

Weitere Details

Erschienen: 08.06.2021

Umfang: XIV, 516 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.5 x 23.5 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783110717358

Umbreit-Nr.: 320282

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.