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Autobiographische Argumentation und Selbstdarstellung im Galaterbrief

Cover von Autobiographische Argumentation und Selbstdarstellung im Galaterbrief

Gal 1,11-2,21 vor dem Hintergrund antiker Autobiographie und Epistolographie, Beihefte zur Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft 249

Wehde, Christian

De Gruyter GmbH

129.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Ist der autobiographische Abschnitt Gal 1,11-2,21 apologetisch motiviert? Diese forschungsgeschichtliche Mehrheitsmeinung wurde seit den 1980er Jahren zwar mehrfach, aber bislang nicht nachhaltig hinterfragt, daes bisherigen Studien an einer überzeugenden Gesamtschau auf Gal 1,11-2,21 mangelte. Diese Studie will die Abfassungsmotivation des autobiographischen Abschnitts durch eine detaillierte exegetische Gesamtschau auf Gal 1,11-2,21 sowie den ganzen Brief neu beleuchten. Eine umfangreiche epistolographische Analyse des gesamten Galaterbriefes liefert zunächst keine Spuren einer apologetischen Abfassungsmotivation. Die Untersuchung der Verknüpfung von Gal 1,11-2,21 mit der Briefcorpuseröffnung Gal 1,6-10 zeigt auf, dass Paulus in der Eingangsthese des autobiographischen Abschnitts Gal 1,11-12 das -Motiv argumentativ aufnimmt. In einer stringenten exegetischen Untersuchung von Gal 1,11-2,21 zeigt sich, dass Paulus mit Gal 1,13-2,21 in der Hauptsache eine autobiographische Argumentation zur Bestätigung der Eingangsthese Gal 1,11-2,21 führt, womit er die göttliche Herkunft seiner Evangeliumsverkündigung bestätigt. Gleichzeitig ermöglicht diese Argumentation ihm, sein eigenes Ethos gegenüber den Briefadressaten zu stärken.

Autorenportrait

Christian Wehde, Kelkheim (Taunus), Germany.

Weitere Details

Erschienen: 03.10.2022

Umfang: XIV, 409 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.7 x 23.5 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783110721966

Umbreit-Nr.: 5415165

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