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Seinsgeschichte und phänomenologischer Realismus

Cover von Seinsgeschichte und phänomenologischer Realismus

Eine Interpretation und Kritik der Spätphilosophie Heideggers, Philosophische Untersuchungen

Keiling, Tobias

Mohr Siebeck GmbH & Co. KG

89.00

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Zusatztext

Heideggers Philosophie nach Sein und Zeit ist von dem Gedanken geprägt, dass Sein geschichtlich verstanden werden muss. Zugleich vertritt Heidegger aber etwa in Bauen Wohnen Denken und Das Ding die These, dass es einzelne Dinge sind, an denen die Welt erscheint. Wie diese beiden Überlegungen zusammengehen können, lässt sich nur in einer systematischen Interpretation erschließen. Heideggers Denken wird so als "phänomenologischer Realismus" verständlich. Tobias Keiling zeigt, wie sich dieser phänomenologische Realismus aus Heideggers Interpretationen von Kant und Hegel ergibt und sich auf die Phänomenologie Husserls zurückbezieht. Einleitend wird die Bedeutung von Heideggers Denken in aktuellen Debatten um einen metaphysischen Realismus verortet. Im Gedanken, dass Dinge kulturelle Formationen erschließen, wird Heidegger auch zum Vordenker einer Diskussion um Dinglichkeit und Materialität in den Kulturwissenschaften.

Autorenportrait

2015 Doctorate in Freiburg and at Boston College, USA; Associate Professor, Department of Philosophy, University of Warwick, UK.

Weitere Details

Erschienen: 27.01.2015

Umfang: 517 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 3 x 23.3 x 15.6 cm

ISBN/EAN: 9783161534669

Umbreit-Nr.: 7275858

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