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Biobankgesetz

Cover von Biobankgesetz

Augsburg-Münchner-Entwurf (AME-BiobankG)

Gassner, Ulrich M/Kersten, Jens/Lindemann, Michael u a

Mohr Siebeck GmbH & Co. KG

14.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Die biomedizinische Forschung ist heute nicht mehr ohne Biobanken denkbar, in denen humanbiologisches Material und Daten gesammelt werden. Biobanken sind jedoch nicht nur eine Ressource des wissenschaftlichen Fortschritts, sondern zugleich auch ein ganz zentraler Faktor des öffentlichen Gesundheitswesens, wenn sie zur Entwicklung neuer Heilverfahren und Medikamente genutzt werden. Aus diesem Grund sind viele Bürgerinnen und Bürger bereit, biologisches Material und persönliche Daten einer Biobank und damit der Forschung zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist es wichtig, das individuelle wie kollektive Vertrauen in Biobanken zu fördern. Das Zentrum dieses Vertrauens bildet die Gewährleistung der Grundrechte der Spenderinnen und Spender, vor allem deren Würde, deren Persönlichkeitsrecht sowie deren körperliche Integrität. Der Gesetzgeber hat es bisher versäumt, dieses Vertrauen in Biobanken durch eine einheitliche Regelung zu stärken. Dies ist das zentrale Anliegen des Augsburg-Münchner Entwurfs eines Biobankgesetzes. Der Gesetzentwurf schützt das Selbstbestimmungsrecht der spendenden Personen, gewährleistet das Biobankgeheimnis, regelt Einrichtung, Betrieb und Überwachung von Biobanken und garantiert Zeugnisverweigerungsrechte.

Autorenportrait

Carina Dorneck (Mit / Unter Mitarbeit von) Geboren 1987; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg; Rechtsreferendariat im Oberlandesgerichtsbezirk München; 2013-15 Geschäftsführerin des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Augsburg; 2015-23 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Interdisziplinäres Masterstudium Medizin - Ethik - Recht; 2017 Promotion und 2023 Habilitation (Halle-Wittenberg); Lehrstuhlvertretung der Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Universität Leipzig. Kim Philip Linoh (Mit / Unter Mitarbeit von) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ulrich M. Gassner (Von (Autor)) ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Augsburg; seit 2005 Dozent am Munich Intellectual Property Center (MIPLC). Jens Kersten (Von (Autor)) ist Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Michael Lindemann (Von (Autor)) ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität Bielefeld. Josef Franz Lindner (Von (Autor)) ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medizinrecht und Rechtsphilosophie und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Augsburg. Henning Rosenau (Von (Autor)) is Professor of Criminal Law, Criminal Procedure Law and Medical Law at Martin Luther University Halle-Wittenberg. Birgit Schmidt am Busch (Von (Autor)) ist Außerplanmäßige Professorin am Institut für Politik und Öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ulrich Schroth (Von (Autor)) ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie an der LMU München. Ferdinand Wollenschläger (Von (Autor)) Geboren 1976; Studium der Rechtswissenschaft in München und Oxford; 2006 Promotion; 2010 Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Ãffentliches Recht, Europarecht und Ãffentliches Wirtschaftsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg.

Weitere Details

Erschienen: 11.03.2015

Umfang: 72 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.7 x 18.2 x 11.4 cm

ISBN/EAN: 9783161537875

Umbreit-Nr.: 7827004

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