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Ungleichbehandlung als Norm

Cover von Ungleichbehandlung als Norm

Eine dogmatische Analyse des unional determinierten Antidiskriminierungsrechts in Deutschland, Jus Publicum

Mörsdorf, Oliver

Mohr Siebeck GmbH & Co. KG

139.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Das Privatrecht wird durch den Grundsatz der Vertragsfreiheit geprägt und durch unionsrechtlich vorgegebene Diskriminierungsverbote eingeschränkt, über deren Ziel und Inhalt noch immer Unklarheit besteht. Als Ursache hierfür benennt Oliver Mörsdorf eine im nationalen Systemdenken verhaftete Wahrnehmung der Materie, der er einen autonom-unionsrechtlichen Erklärungsansatz gegenüberstellt. Ausgangspunkt ist die Verwurzelung des Antidiskriminierungsrechts im Grundsatz der Nichtdiskriminierung, der das Unionsrecht als Ganzes prägt und originär die Mitgliedstaaten bindet. Diese Verwurzelung dient als Beleg für eine egalitär-individuelle Schutzkonzeption des Antidiskriminierungsrechts und stützt zudem die Deutung seiner Regelungen als normbezogene Anknüpfungsverbote. Anschließend entfaltet der Autor auf Basis allgemein-unionsrechtlicher Grundsätze ein obligatorisch-privatrechtliches Rechtsfolgenregime und misst das deutsche Recht an diesem.

Autorenportrait

Geboren 1972; Studium der Rechtswissenschaften in Trier, Maastricht und Köln, 1999 Erstes Staatsexamen; Referendariat im LG-Bezirk Aachen; 2001 Zweites Staatsexamen; 2005 Promotion; 2014-2017 Lehrstuhlvertretungen in Bonn, Düsseldorf und München; 2017 Habilitation; Professor für Zivilrecht an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Bonn.

Weitere Details

Erschienen: 07.08.2018

Umfang: 566 S.

Sprache: Deutsch

Einband: LN

Format: 3.8 x 24 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783161558269

Umbreit-Nr.: 3709024

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