Die Macht der Sünde im Römerbrief
Eine Untersuchung vor dem Hintergrund antiker Argumentationstheorie und -praxis, Beiträge zur historischen Theologie
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Zusatztext
Mit welchem Ziel schreibt Paulus den römischen Christen von der Sünde? Vor dem Hintergrund griechisch-römischer Argumentationstheorie und jüdisch-hellenistischer Argumentationspraxis untersucht Patrick Bahl in seiner exegetisch-theologiegeschichtlichen Studie die argumentative Funktion des Sündenbegriffs im Römerbrief. Indem er Schritt für Schritt Aufmerksamkeitslenkung, Begründungsstruktur und Logik der Argumentation von Röm 1-8 analysiert, rückt er Paulus als argumentierenden Briefschreiber ins Licht, dessen Argumentation, gemessen an antiken Maßstäben, zielorientiert, strukturiert und durchaus vernünftig ist. Dabei zeigt sich, dass Paulus nicht etwa systematisch-lehrhaft von der Sünde redet, sondern ihr semantisches Potential strategisch dafür nutzt, den römischen Heidenchristen sein Grundanliegen vor Augen zu führen: Da Christus alle, Juden wie Heiden, von der Sünde befreit hat, hat das Gesetz jegliche Bedeutung für sie verloren.
Autorenportrait
Geboren 1987; 2018 Promotion; 2021 Habilitation; 2013-22 Wissenschaftlicher Mitarbeiter; 2022-25 Akademischer Rat a. Z.; Akademischer Oberrat a. Z. am Seminar für Kirchengeschichte II der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.
Weitere Details
Erschienen: 08.07.2019
Umfang: 387 S.
Sprache: Deutsch
Einband: LN
Format: 3 x 24 x 24.9 cm
ISBN/EAN: 9783161561214
Umbreit-Nr.: 5660371
