Finanzmarktstabilisierung und Anlegereigentum
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht 67
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Zusatztext
Während der globalen Finanzkrise sahen sich Hoheitsträger in vielen Staaten veranlasst, zur Wiederherstellung der Finanzmarktstabilität in individuelle Rechtspositionen von Eigen- und Fremdkapitalgebern sowie Staatsgläubigern einzugreifen. Einen zentralen Prüfstein der gerichtlichen und schiedsgerichtlichen Aufarbeitung dieser Eingriffe bilden in allen untersuchten Rechtsordnungen verfassungs- und völkerrechtliche Garantien des Privateigentums. Auf dieser Grundlage erschließt Michael W. Müller die strukturbildende Funktion des Eigentums für das öffentliche Finanzmarktrecht. Dabei zeigt er, dass das Institut grund- und menschenrechtlichen Eigentumsschutzes in der Lage ist, den Konflikt individueller Anlage- und kollektiver Stabilitätsinteressen theoretisch abzubilden. Durch seine rechtsvergleichende Analyse gewinnt der Autor Prinzipien für den hoheitlichen Umgang mit Finanzkrisen, die Gegenstand einer internationalen Verständigung sein könnten.
Autorenportrait
holds the Chair of Public Law, European Economic Law and Philosophy of Law at the University of Mannheim.
Weitere Details
Erschienen: 03.07.2019
Umfang: 400 S.
Sprache: Deutsch
Einband: LN
Format: 3 x 25 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783161570070
Umbreit-Nr.: 7456184
