Eusebios, Porphyrios und Augustin im Kampf um Deutungshoheit
Bedrohte Ordnungen
Volker Henning Drecoll/Irmgard Männlein
€74.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Schriften gegen die Christen haben insbesondere platonische Autoren geschrieben. Dies ordnet sich ein in eine gegenseitige Bezugnahme aufeinander und die damit verbundene Bekämpfung - ein Kampf um Deutungshoheit. Da einige Werke des Porphyrios, der im Zentrum des vorliegenden Bandes steht, nur in den Werken seiner christlichen Gegner erhalten sind, etwa insbesondere bei Eusebios von Cäsarea und Augustin von Hippo, müssen die literarischen Strategien dieser christlichen Autoren ebenso in den Blick genommen werden wie die Schwierigkeiten, vor denen die Rekonstruktion des Denkens des Porphyrios steht. Der vorliegende Tagungsband geht auf eine internationale und interdisziplinäre Konferenz zurück, die im Rahmen des Tübinger Sonderforschungsbereichs 923 "Bedrohte Ordnungen" in Tübingen durchgeführt wurde: "Platonismus und Christentum" sind hier verstanden als synchrone Bedrohungskonstellation, die insbesondere durch Polemik und Reflexion versucht, die eigene Position und Deutungshoheit gegenüber der bekämpften Alternative durchzusetzen.
Autorenportrait
Volker Henning Drecoll (Herausgegeben von) Born in 1968; studied theology in Münster; 1996 doctorate; 1998 habilitation; Professor of Church History in Tübingen, with a focus on the Early Church; Ephorus of Evangelisches Stift Tübingen. Irmgard Männlein (Herausgegeben von) Born 1970; 2000 PhD, University of Würzburg; 2005 Habilitation; Full Professor of Classics / Greek Philology, Faculty of Philosophy, Department for Classical Studies at the University of Tübingen.
Weitere Details
Erschienen: 18.02.2025
Umfang: 196 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.7 x 23.7 x 16.4 cm
ISBN/EAN: 9783161621697
Umbreit-Nr.: 4710349
