Erinnerungen an Ernst Krenek
Claudia Maurer Zenck (Univ.-Prof.)
33 Jahre nach dem Tod Ernst Kreneks (1900-1991) erinnern sich zwanzig ZeitgenossInnen an den Komponisten, deren berufliche und häufig auch private Begegnungen mit ihm zu unterschiedlichen Zeiten stattfanden. Die frühesten reichen bis in die Zeit der Darmstädter Ferienkurse Mitte der 1950er Jahre zurück.
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Zusatztext
Der in Wien geborene Ernst Krenek begann schon als 16jähriger bei Franz Schreker Komposition zu studieren und erzielte 1927 mit seiner Oper Jonny spielt auf seinen größten Erfolg. Den Nationalsozialisten galt er als entarteter Komponist. 1938 ging er ins Exil in die USA,wo er, nach 40 Jahren Pendeln zwischen Europa und den USA, 1991 starb. 33 Jahre nach seinem Tod erinnern sich zwanzig ZeitgenossInnen an ihn, deren berufliche und häufig auch private Begegnungen mit Krenek zu unterschiedlichen Zeiten stattfanden. Die frühesten reichen bis in die Zeit der Darmstädter Ferienkurse Mitte der 1950er Jahre zurück. Die Beiträge sind in mehrfacher Hinsicht breit gefächert: Ihre AutorInnen haben diverse musikbezogene Berufe, gehören verschiedenen Altersgruppen an und stammen aus vier europäischen Ländern sowie aus den USA. Es sind unter anderem Komponisten, Dirigenten, Solisten, Kulturmanager und MusikhistorikerInnen. Sie erinnern sich an die Persönlichkeit Kreneks, an die gemeinsame Arbeit, an einprägsame Erlebnisse mit ihm und mit seinen Werken und an die Rezeption seiner Musik.
Weitere Details
Erschienen: 16.06.2025
Umfang: 272 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205221982
Umbreit-Nr.: 5063920
