Schaltstelle des Terrors
Geschichte und Personal der Zentralstelle für jüdische Auswanderung Wien 1938-1943, Schriftenreihe des Instituts für Historische Sozialforschung 2
Florian Wenninger (Dr.)/Marie-Sophie Egyed (Mag.)
€40.00
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Zusatztext
Nach dem Anschluss Österreichs 1938 wurde das Palais Rothschild in der Wiener Prinz-Eugen-Straße beschlagnahmt. Wenige Monate später richtete hier Adolf Eichmann die Zentralstelle für jüdische Auswanderung ein. Ihre Aufgabe war es zunächst, die erzwungene Auswanderung der jüdischen Bevölkerung zu beschleunigen. 1939 organisierte die Zentralstelle erstmals Deportationen ins besetzte Polen. Ab 1941 bildete sie das organisatorische Zentrum für die Verschleppung zehntausender Menschen aus Wien in Ghettos und Todeslager im Osten. Das Buch beleuchtet Aspekte dieser Behörde neuen Typs aus unterschiedlichen Perspektiven und legt historische Verbindungslinien offen - vom jüdischen Leben in Wien vor dem Anschluss bis hin zur justiziellen (Nicht-)Verfolgung der Täter:innen.
Weitere Details
Erschienen: 13.10.2025
Umfang: 448 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205223818
Umbreit-Nr.: 7514409
