Modus supplicandi
Zwischen herrschaftlicher Gnade und importunitas petentium, Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 72
Christian Lackner/Daniel Luger
Der Band betrachtet Bittschriften an hierarchisch höher gestellte Personen oder Institutionen als einen zentralen, bislang zu wenig beachteten Kommunikationskanal zwischen Untertanen und Herrschaft. Deren Untersuchung ermöglicht einen Blick auf in anderen Quellen kaum greifbare biographische Aspekte und konkrete Nöte der Bittsteller. Darüber hinaus werden in den Beiträgen dieses Bandes unter anderem die konkreten Wege der Einreichung und Behandlung von Bittschriften, individuelle Handlungsstrategien und performative Aspekte der Gnadenbitten in den Blick genommen.
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Zusatztext
Ausgehend von aktuellen Forschungsdiskussionen der internationalen Mediävistik wie der Frühneuzeitforschung wird in den Beiträgen dieses Tagungsbandes das spätmittelalterliche Supplikenwesen in West-, Mittel- und Südeuropa einer eingehenden Analyse unterzogen. Bittschriften an hierarchisch höher gestellte Personen oder Institutionen werden dabei als ein zentraler, bislang zu wenig beachteter Kommunikationskanal zwischen Untertanen und Herrschaft betrachtet, deren Untersuchung einen Blick auf in anderen Quellen kaum greifbare biographische Aspekte und konkrete Nöte der Bittsteller ermöglicht. Darüber hinaus werden in den Beiträgen dieses Bandes unter anderem die konkreten Wege der Einreichung und Behandlung von Bittschriften, individuelle Handlungsstrategien und performative Aspekte der Gnadenbitten in den Blick genommen.
Autorenportrait
Petr Elbel ist Leiter des Instituts für historische Hilfswissenschaften und Archivwesen der Masaryk-Universität in Brno, Tschechien.
Weitere Details
Erschienen: 15.07.2019
Umfang: 224 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783205232384
Umbreit-Nr.: 5946648
