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Adeliger Habitus und konfessionelle Identität

Cover von Adeliger Habitus und konfessionelle Identität

Die protestantischen Herren und Ritter in den österreichischen Erblanden nach 1620, Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 58, Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 58, Ergänzungsbände

Schreiber, Arndt

Böhlau-Verlag

65.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Studie beschäftigt sich zum einen mit der Konfessions- und Standeskultur der protestantischen Grafen, Freiherren und Ritter in den österreichischen Erblanden nach 1620. Zum anderen lotet sie deren verschiedene Reaktionen auf die strikte Rekatholisierungspolitik der Habsburger aus. Den regionalen Schwerpunkt bildet dabei Niederösterreich, wo eine Erbhuldigungszusage Ferdinands II. das Augsburgische Bekenntnis des landsässigen Adels schützte. Diese außerhalb des Militärwesens bei der Ämtervergabe stark benachteiligten evangelischen Edelleute entwickelten zwar keine spezifische adlige Identität. Ihre Religionsausübung vermochte jedoch fernab jeder konfessionellen Indifferenz abhängig von den variierenden Kontexten und Situationen ganz unterschiedliche Formen und Intensitäten anzunehmen.

Autorenportrait

Arndt Schreiber, Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DFG-Projekt "Adel und konfessionelle Opposition" (Leitung Ronald G. Asch).

Weitere Details

Erschienen: 17.01.2013

Umfang: 402 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.9 x 24 x 17 cm

ISBN/EAN: 9783205789048

Umbreit-Nr.: 4251179

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