Falscher Feind: Antifaschismus
Die Neue Rechte, Staat und Repression
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Zusatztext
Antifaschist*innen geraten unter Druck: Verzerrte Darstellungen, strafrechtliche Verfolgung und Forderungen nach einem 'Antifa' Verbot prägen den politischen Mainstream. Der sogenannte Budapest-Komplex zeigt dabei exemplarisch, wie staatliche Mittel gezielt eingesetzt werden, um antifaschistische Positionen zu delegitimieren. Die Autor*innen dieses Sammelbandes werfen einen vielschichtigen Blick auf Antifaschismus heute - auf seine Notwendigkeit, aber auch zunehmende Kriminalisierung im Zuge einer erstarkenden Rechten. Beiträge aus Politik, Wissenschaft, Justiz und Bewegung beleuchten, wie sich der Rechtsruck in unterschiedlichen Bereichen bemerkbar macht und welchen Widerstand es dagegen gibt. Analysen und Einordnungen werden ergänzt durch persönliche Berichte von Betroffenen, die im Zusammenhang mit dem Budapest-Komplex Repression erfahren haben. Wie sieht die neue Rechte in Deutschland aus? Mit welchen Feindbildern arbeitet sie? Welche Rolle spielt staatliche Repression dabei - und was bedeutet es, sich dagegenzustellen. Die Autor*innen dieses Bandes gehen diesen Fragen nach und zeigen, warum Antifaschismus für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist. Mit Beiträgen von Friedrich Burschel, Cem Cantekin, Emily Laquer, Matthias Monroy, Netzwerk PolyLux e.V., Sven Richwin, Hanna S., Ilaria Salis, Natascha Strobl, Martin Schirdewan, Maja T., Zerocalcare und anderen. Martin Schirdewan, geb. 1975, ist seit 2019 Co-Vorsitzender der Fraktion The Left im Europäischen Parlament
Weitere Details
Erschienen: 15.09.2026
Umfang: 160 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783320024451
Umbreit-Nr.: 1688396
