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Karriere, Kinder und Küche belasten die weibliche Psyche. Die feminine Etikettierung der unipolaren Depression in Medizin und Gesellschaft

Cover von Karriere, Kinder und Küche belasten die weibliche Psyche. Die feminine Etikettierung der unipolaren Depression in Medizin und Gesellschaft

Muschel, Martina

GRIN Verlag

18.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,3, Hamburger Fern-Hochschule (München), Sprache: Deutsch, Abstract: Warum werden Depressionen häufiger als "Frauenkrankheit" abgestempelt? Ist die vermeintlich höhere Prävalenz unipolarer Depressionen bei Frauen tatsächlich biologisch begründet, oder spiegeln sich hier gesellschaftliche Rollenbilder und diagnostische Verzerrungen wider? Diese hochaktuelle und brisante Frage steht im Zentrum dieser tiefgreifenden Analyse. Die vorliegende Arbeit seziert die komplexe Wechselwirkung zwischen Gender, Sex und sozialer Rolle im Kontext der unipolaren Depression. Ausgehend von einer klaren Definition der unipolaren Depression, ihrer Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten, werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Prävalenz, Diagnostik und Behandlung beleuchtet. Die Autorin/Der Autor nimmt eine kritische Auseinandersetzung mit der sogenannten "femininen Etikettierung" der Depression vor und hinterfragt, ob diese auf validen Forschungsergebnissen oder auf einem tief verwurzelten Geschlechterbias beruht. Dabei wird die Artefakt-Theorie, welche geschlechtsspezifische Unterschiede als Resultat von Diagnosemethoden erklärt, einer eingehenden Prüfung unterzogen. Neben biologischen Aspekten werden auch die Auswirkungen sozialer Normen, Rollenerwartungen und gesellschaftlicher Zuschreibungen auf die Entstehung, den Verlauf und die Wahrnehmung von Depressionen analysiert. Diese Arbeit bietet somit nicht nur einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur unipolaren Depression, sondern regt auch zu einer kritischen Reflexion über die gesellschaftlichen Konstruktionen von Geschlecht und Krankheit an. Ein Muss für alle, die sich beruflich oder privat mit psychischer Gesundheit auseinandersetzen und ein tieferes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Gesellschaft entwickeln möchten. Schlüsselwörter: Unipolare Depression, Gender, Sex, soziale Rolle, Geschlechterdifferenz, Prävalenz, Diagnostik, Artefakt-Theorie, feminine Etikettierung, Geschlechterbias, psychische Gesundheit, soziale Konstruktion, Diagnostischer Bias, Depression bei Frauen, Depression bei Männern. Die Arbeit ist relevant für Psychologen, Psychiater, Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Studierende der Sozialwissenschaften und alle Interessierten.

Weitere Details

Erschienen: 09.12.2023

Umfang: 28 S., 1 farbige Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783346984081

Umbreit-Nr.: 2305629

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