Die Erfindung des Schlankheitswahns
schlank, dünn und Mangelerscheinungen
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Zusatztext
Schlank zu sein gilt heute als Ideal - als Zeichen von Disziplin, Schönheit, Gesundheit und Erfolg. Doch dieser vermeintliche Maßstab ist keine naturgegebene Wahrheit, sondern ein kulturelles Konstrukt mit langer Geschichte und weitreichenden Folgen. Dieses Buch spürt dem Ursprung des Schlankheitswahns nach: von ersten Schönheitsidealen über Modeextreme wie die Wespentaille bis hin zur modernen Fitness- und Diätindustrie. Es zeigt, wie sich Körperbilder verändern, wie soziale Normen entstehen und wie sich der Wunsch nach Anerkennung in Zwang verwandelt. Dabei geht es nicht nur um Äußerlichkeiten - sondern um gesellschaftliche Machtverhältnisse, ökonomische Interessen und psychologische Abhängigkeiten. Wer bestimmt, was als schön gilt? Wer profitiert vom Schlankheitsideal? Und wie krank kann dieses Ideal tatsächlich machen? Die Erfindung des Schlankheitswahns ist eine kritische Kulturgeschichte des Körpers - faktenreich, vielschichtig und entlarvend. Es macht sichtbar, wie aus einem ästhetischen Wunsch ein gesellschaftlicher Imperativ wurde - und warum es Zeit ist, diesen zu hinterfragen. Ein Buch für alle, die sich nicht länger von Zahlen auf der Waage definieren lassen wollen.
Weitere Details
Erschienen: 02.05.2025
Umfang: 200 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.5 x 20.3 x 13.5 cm
Lesealter: Lesealter: 12-99 J.
ISBN/EAN: 9783384597892
Umbreit-Nr.: 6510683
