Hunger
Frühjahr 2024, Zeitschrift für Ideengeschichte XVIII/1/2024
Jens Hacke/Sandra Richter/Felicitas Hoppe u a
C. H. BECK Verlag GmbH & Co.KG
€20.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Wie lässt sich von der existentiellen Macht "Hunger" erzählen? Literaturhistorisch gehört es zu den paradoxen Beobachtungen, dass es ein aller Sprache und Ideen vorgelagerter physischer Mangel ist, der eine reiche Fülle an Literatur aus sich herausgetrieben hat. Mit einem Gespräch über Knut Hamsuns epochalen Roman "Hunger" (1890) setzt die Ausgabe ein. Die moderne Literatur verzeichnet mit dem Kontrollverlust der alten, geordneten Erzählwelt den Auftritt eines neuen, fiebrigen Erzählers, der in einer eigenen Logik des Wahnsinns hinter dem Rücken des Autors das Geschehen voranpeitscht. Auch von diesem "Irren" handelt diese Ausgabe. Mit Beiträgen von Jörg Baberowski, Felicitas Hoppe, Thomas Kaufmann, Liliane Weissberg und Weiteren.
Autorenportrait
Herausgegeben von Jens Hacke und Sandra Richter, Mit Beiträgen von Felicitas Hoppe, Jan Bürger, Liliane Weissberg und Xiaocui Qiu, Essay: Jörg Baberowski, Archiv: Thomas Kaufmann.
Weitere Details
Erschienen: 15.02.2024
Umfang: 128 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEH
Format: 0.9 x 24.6 x 17.3 cm
ISBN/EAN: 9783406815768
Umbreit-Nr.: 981083
