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Die Tochter Elektra

Cover von Die Tochter Elektra

Eine verdeckte Figur in Literatur, Psychoanalyse und Film, Literatur-Kultur-Geschlecht, Große Reihe 64, Literatur - Kultur - Geschlecht 64, Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte. (Ehem. Große Reihe)

Freytag, Julia

Böhlau-Verlag

55.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Seit der Antike ist Elektra als Gegenfigur zu Ödipus und als Tochterfigur überliefert, die in transgenerationale Gewalt verstrickt ist. Sie trauert um ihren toten Vater und verlangt aus Rache den Muttermord. Die Studie schlägt eine neue Rezeption vor. Aus literaturwissenschaftlicher, psychoanalytischer und genderkritischer Perspektive arbeitet sie Elektra als paradigmatische Figur für die Position der Tochter in traumatisch erlebten und erinnerten Familien- und Geschlechterkonstellationen heraus. Dabei wird aus der Vater-Tochter eine Mutter-Tochter, die Mutter- und Vatermord vollzieht und so zu weiblicher Autonomie findet. Diese Transformationen der Tochter Elektra als verdeckte Figur und deren verborgene Potenziale in Moderne und Gegenwart zeichnet die Autorin nach - in der Relektüre psychoanalytischer und literarischer Texte um 1900 (Freud, Hofmannsthal, Schnitzler und Hartwig) sowie in der Analyse ausgewählter Filme um 2000 ("Volver von Pedro Almodóvar, Grbavica von Jasmila Zbaniæ und La teta asustada von Claudia Llosa).

Weitere Details

Erschienen: 03.07.2013

Umfang: 289 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.1 x 23 x 15.6 cm

ISBN/EAN: 9783412221430

Umbreit-Nr.: 4893465

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