Biographie und Musikgeschichte
Wandlungen biographischer Konzepte in Musikkultur und Musikhistoriographie, Biographik, Geschichte, Kritik, Praxis 3, Biographik 3, Geschichte Kritik Praxis
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Zusatztext
Grundlegende Veränderungen waren ausschlaggebend, um Musiker und Musikerinnen in das kulturelle Gedächtnis aufzunehmen: die Verbürgerlichung und zugleich Historisierung der Musikkultur, vor allem aber die damit verbundene Aufwertung als 'edle Tonkünstler'. So entstand im 18. Jahrhundert die Idee der Biographiewürdigkeit von Musikern und somit die Grundlage, diese durch das biographische Schreiben in die Erinnerungskultur aufzunehmen. Anhand verschiedener biographischer Medien beleuchtet die Autorin zum einen, wie unterschiedlich sich biographische Konzepte dann bis in die Gegenwart ausprägten, und geht zum anderen der ambivalenten Beziehung der Musikwissenschaft zur Musikerbiographik nach.
Autorenportrait
Melanie Unseld ist Professorin für Kulturgeschichte der Musik an der Universität Oldenburg.
Weitere Details
Erschienen: 17.09.2014
Umfang: 514 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 3.5 x 23 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783412222765
Umbreit-Nr.: 5963118
