G. W. Leibniz und der Gelehrtenhabitus
Anonymität, Pseudonymität, Camouflage
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Zusatztext
Lithuanus, Caesarinus Fürstenerius und de la Vallée sind nur drei der Pseudonyme, unter denen Gottfried Wilhelm Leibniz reiste, korrespondierte und selbst politisch brisante Schriften publizierte. Dass es sich nicht um eine speziell Leibnizsche Praktik der Maskierung, sondern vielmehr um ein zentrales Muster des gelehrten Habitus um 1700 handelt, thematisieren die Beiträge dieses Sammelbandes. Sie rücken dabei die Kultur der Dissimulation, wie sie etwa in Deutschland, Großbritannien oder Italien gepflegt wurde, ins Zentrum ihrer Betrachtung. Der thematische Bogen spannt sich dabei von Dechiffrierungstechniken über Selbstrezensionen bis hin zu bürokratischen Praktiken den Briefwechsel Leibniz betreffend.
Autorenportrait
Marian Füssel ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Göttingen.
Weitere Details
Erschienen: 11.07.2016
Umfang: 292 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.1 x 23.2 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783412503758
Umbreit-Nr.: 8874723
