Die Ruhrkrise 1923 in transnationaler und regionaler Perspektive
Studien und Darstellungen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde 5
Stefan Berger (Prof. Dr.)/Frank M Bischoff (Dr.)/Mechthild Black-Veldt
Die Ruhrkrise von 1923 war ein gleichermaßen transnationales wie regionales Ereignis, das das Leben der Bevölkerung und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung im Ruhrgebiet massiv einschränkte. Sie hat gerade deshalb vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen eine große gesellschaftliche Aufmerksamkeit gefunden.
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Zusatztext
Die Ruhrkrise von 1923 war ein gleichermaßen transnationales wie regionales Ereignis, das das Leben der Bevölkerung und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung im Ruhrgebiet massiv einschränkte. Sie hat gerade deshalb vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen eine große gesellschaftliche Aufmerksamkeit gefunden. Der Band präsentiert die um weitere Beiträge ergänzten Ergebnisse einer 2023 anlässlich des 100. Jahrestags der französisch-belgischen Besetzung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets durchgeführten Tagung. Untersucht werden transnationale Gesichtspunkte von Politik, Recht und Gewalt, ökonomische Aspekte, Migrations- und Mobilitätsfragen, sowie lokale und regionale Fragestellungen. 28 Aufsätze behandeln bisher von der Forschung vernachlässigte Perspektiven und belegen die hohe Reichweite dieses in der Region ausgetragenen Kampfes. Der Band leistet damit einen Beitrag zur Historiographie der Ruhrkrise und zur landesgeschichtlichen Dimension eines internationalen Konflikts. Eine gemeinsame Publikation der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und der Historischen Kommission für Westfalen.
Weitere Details
Erschienen: 09.11.2026
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783412532628
Umbreit-Nr.: 1814178
