Verhandeltes Zeremoniell
Wissen und Normen am Gothaer Fürstenhof (1640-1800), Norm und Struktur 55, Studien zum sozialen Wandel in Mittelalter und Früher Neuzeit
Marian Hefter untersucht ausgehend von der archivalischen Überlieferung zum Gothaer Herzogshof die Bedeutung, die zeremoniellen Normen an reichsfürstlichen Höfen in der zweiten Hälfte der Frühen Neuzeit zukam.
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Zusatztext
Gesandtenempfänge, Titulaturen, Rangfolgen, Ordensinvestituren - die zeremoniellen Akte an frühneuzeitlichen Höfen erwecken auf den ersten Blick den Eindruck, von starren Regeln und strengen Formalismen geprägt gewesen zu sein. Marian Hefter untersucht ausgehend von der archivalischen Überlieferung zum Gothaer Herzogshof die Bedeutung, die zeremoniellen Normen an reichsfürstlichen Höfen in der zweiten Hälfte der Frühen Neuzeit zukam. Das Erfordernis und die Möglichkeiten, zeremonielle Ansprüche zu formulieren, werden hierzu aus einer wissenshistorischen Perspektive hinterfragt. Dabei wird deutlich, dass zeremonielle Kommunikation in der höfischen Praxis nur selten um systematische Eindeutigkeiten bemüht war, sondern vielmehr flexibel eingesetzt und oft bewusst offen gehalten wurde.
Weitere Details
Erschienen: 09.03.2026
Umfang: 590 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4.8 x 23.7 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783412534912
Umbreit-Nr.: 8449729
