Vom Konstrukt zum Typus
Der Wandel der strukturellen Form von Tragwerken im 18. und 19. Jahrhundert
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Zusatztext
Mit der industriellen Revolution wandeln sich die Rahmenbedingungen des Bauens erheblich. Veränderte architektonische Aufgaben, in Form von Museen, Ausstellungshallen oder Bahnhöfen, drängen nebst neuen Konstruktionsweisen und Werkstoffen in eine traditionsgebundene, handwerklich geprägte Denkwelt. Beträchtlichen Einfluss hat vor allem die Institutionalisierung der Ausbildung. In diesem Klima des Aufbruchs zwischen technischen Erfindungen und theoretischer Fundierung entstehen in der Folgezeit revolutionäre und vor allem rationale, einheitliche Konstruktionen. Doch das Zusammenspiel aus Verwissenschaftlichung und neuen Materialien, wie Eisen und Stahlbeton, verändert neben den Konstruktionen vor allem das Konstruktionsverständnis selbst grundlegend. Die Untersuchung zeichnet den Wandel von den zusammengesetzten antiken Stabwerken bis zur direkten und systematisierten Anwendung beispielsweise von Dreiecksmustern nach - vom Konstrukt zum Typus. Anhand zahlreicher zeitgenössischer Quellen verfasst Mario Rinke eine erste Kulturgeschichte des Stabwerks.
Weitere Details
Erschienen: 30.03.2016
Umfang: 182 S., mit 168 schwarzweißen Abbildungen
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.8 x 26.5 x 19.9 cm
ISBN/EAN: 9783422073210
Umbreit-Nr.: 8172159
