Geschichten vom Hulanfluss
Zusatztext
In ihrem Meisterwerk Geschichten von Hulanfluß läßt die chinesische Schriftstellerin Xiao Hong den Ort und die Zeit ihrer Kindheit wieder aufleben. Aus der Warte des kleinen Mädchens beschreibt sie das kleine Städtchen Hulan im Nordosten Chinas zu Beginn des 20. Jahrhunderts und das Familienleben in einem chinesischen Wohnhof. Das unbeschwerte Zusammensein mit dem Großvater wird mit der Kälte im Elternhaus kontrastiert, wo einem Mädchen nur Verachtung geschenkt wird. Mit feiner Ironie beobachtet die Erzählerin die "Attraktionen" des Städtchens, wie Tempelfeste und der Tanz der Schamanin, ebenso wie den Alltag der Bewohner; in der tragischen Geschichte von der Kindbraut, die von ihren Verwandten, einer im konfuzianischen Sinne "vorbildlichen" Familie, in den Tod getrieben wird, zeigt Xiao Hong, wie sehr sich die Tradition gegenüber der Humanität in einer Gesellschaft behauptet.
Autorenportrait
Xiao Hong wurde 1911 als Tochter einer kleinen Grundbesitzerfamilie in Hulan geboren und wuchs in einer Familie heran, die stark von traditionellen Werten geprägt war. Ihr Meisterwerk "Die Geschichten vom Hulanfluß" vollendete sie kurz vor ihrem frühen Tod 1942.
Weitere Details
Erschienen: 16.09.2009
Umfang: 284 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.6 x 20.4 x 12.8 cm
ISBN/EAN: 9783458174639
Umbreit-Nr.: 1574909
