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Libertarismus, Willensfreiheit und Verursachung

Cover von Libertarismus, Willensfreiheit und Verursachung

Philosophische Abhandlungen 112, Ab Band 86 herausgegeben von Rolf-Peter Horstmann und Andreas Kemmerling. Ab Band 101 herausgegeben von Rolf-Peter Horstmann, Andreas Kemmerling und Tobias Rosefeldt. Ab Band 118 herausgegeben von Dina Emundts, Holmer

Tewes, Christian

Klostermann, Vittorio Verlag

59.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Im Mittelpunkt dieser Abhandlung steht die Frage, welchen Beitrag der Libertarismus zur Begründung der Willensfreiheit leisten kann. Insbesondere ist gegen den libertarisch-akteurskausalen Ansatz häufig geltend gemacht worden, dass er inkonsistent und mit naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen nicht in Einklang zu bringen sei. In diesem Buch wird argumentiert, dass die Einwände auf der Grundlage naturphilosophischer, ontologischer und phänomenologischer Untersuchungen nicht stichhaltig sind. Es ist zudem das Ziel der Untersuchung, in einem kritischen Vergleich die Stärken des akteurskausalen Ansatzes gegenüber rein ereigniskausal fundierten libertarischen Positionen aufzuzeigen. In ihrem letzten Teil werden deshalb unter verkörperungstheoretisch-enaktiven Gesichtspunkten zentrale Annahmen des akteurskausalen Libertarismus weitergehenden Begründungen unterzogen. Ein Beispiel dafür ist die Auffassung, dass Personen als Substanzen in Verursachungsrelationen stehen. At the center of this essay is the question of how libertarianism can contribute to the foundation of free will. It has often been argued against the libertarian actor-causal approach that it is inconsistent in itself and incompatible with scientific research findings. This book argues that the objections based on natural-philosophical, ontological and phenomenological investigations are not valid. It is also the aim of the study to show in a critical comparison the strengths of the actor-causal approach versus purely event-driven libertarian positions. In its closing part, central assumptions of actor-causal libertarianism are therefore subjected to further substantiation under aspects of enactivity within the framework of a theory of embodiment. An example of this is the view that persons as substances are subject to causal relations.

Autorenportrait

Christian Tewes ist Privatdozent für Philosophie der an der Universität Jena und zurzeit Leiter und Koordinator eines Projektes zur Verkörperung und Anthropologie an der Universität Heidelberg.

Weitere Details

Erschienen: 15.06.2017

Umfang: 412 S.

Sprache: Deutsch

Einband: EBR

Format: 2.7 x 23.5 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783465043164

Umbreit-Nr.: 2081783

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