Die Südseeblase in der englischen Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts
Bilder einer Finanzkrise
Ein spannender Beitrag zur Erforschung der politischen Ikonografie
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Zusatztext
Als es 1720 in England zu einem Börsenkrach, der sogenannten Südseeblase, kam, standen viele Menschen plötzlich vor dem finanziellen Ruin. Durch betrügerische Machenschaften der Handelsgesellschaft South Sea Company hatte sich der Aktienhandel stark aufgebläht, bis die 'Blase' schließlich platzte. Wie wurde diese frühe Finanzkrise in der Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts verarbeitet? Kathleen Löwe stellt die Bilder vor, die die Südseeblase thematisieren, und erläutert die wirtschaftshistorischen und die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge der Krise. Ihre Bildanalysen machen deutlich, dass Künstler wie William Hogarth eine außergewöhnliche Bildsprach e fanden, um den Wirtschaftsskandal zu persiflieren.
Autorenportrait
Kathleen Löwe wurde nach dem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Oxford und Halle 2020 an der FriedrichSchillerUniversität Jena promoviert. Wissenschaftliche Tätigkeiten führten sie u.a. an die Royal Academy of Arts in London.
Weitere Details
Erschienen: 09.07.2021
Umfang: 280 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783496016564
Umbreit-Nr.: 467060
