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Kulturpolitik als Beruf

Cover von Kulturpolitik als Beruf

Dieter Sattler (1906-1968) in München, Rom und Bonn, Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen 98

Stoll, Ulrike

Brill Schöningh, Ferdinand

149.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Künstler, Verwaltungsbeamter, Politiker und Diplomat - Dieter Sattler war all dies. Er gestaltete die deutsche Kulturpolitik der Nachkriegszeit hinter den Kulissen mit, als bayerischer Staatssekretär für die Schönen Künste, als Kulturattaché in Rom, als Kulturabteilungsleiter im Auswärtigen Amt und als Botschafter am Heiligen Stuhl. Die Biographie stellt eine faszinierende Persönlichkeit mit weitläufigen Verbindungen vor, beleuchtet Grenzen und Möglichkeiten eines Vertreters des zweiten Glieds und bringt Licht in ein bislang vernachlässigtes Feld der Forschung. Die behandelten Einzelthemen sind vielfältig. Sattler gehört zu den Gründungsvätern der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Instituts für Zeitgeschichte. Er handelte die Rückgabe der beschlagnahmten deutschen Institute in Italien aus und machte das Goethe-Institut zum Aushängeschild deutscher Kultur im Ausland. Er pflegte Kontakte zu Persönlichkeiten wie Romano Guardini, Carlo Schmid und Theodor Heuss und baute fruchtbare Gesprächskreise auf. Dieses Buch kann aus einem reichen Schatz von Quellenmaterial schöpfen, zu dem auch die privaten, bislang unter Verschluss gehaltenen Tagebücher Sattlers gehören. Die Arbeit wurde mit dem Rave-Forschungspreis des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart ausgezeichnet.

Weitere Details

Erschienen: 09.12.2004

Umfang: 594 S., 8 s/w Fotos, 8 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 5.3 x 24 x 16.7 cm

ISBN/EAN: 9783506713131

Umbreit-Nr.: 1215752

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