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Kulturgeschichte der Achtzahl

Cover von Kulturgeschichte der Achtzahl

Werner Heinz

Brill Schöningh, Ferdinand

49.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Erscheint nicht laut Verlag

Zusatztext

Wie viele Menschen haben die große Flut überlebt? Das Alte Testament zählt sie auf, das Neue zusammen. Es waren acht! Mit dieser Achtzahl beginnt das neue Leben. Die Menschheit formte sich - nicht nur in dieser Sicht - aus der Achtzahl.Die Menschen waren von der Bedeutung dieser Symbolzahl überzeugt. Mit der Acht beginnt das neue Leben; deshalb sind so viele Taufkapellen achteckig gebaut. Mit der Achtzahl hat man kulturübergreifend das Gute, das Glück verbunden. So kannten die Ägypter in ihrem Pantheon eine Götterachtheit. In der römischen Architektur bevorzugte man das Oktogon als ideale Stadtform. Ein Kennzeichen des Buddhismus ist der achtfache Pfad. Der große Theologe Augustinus ließ auf die sieben Tage der Schöpfung den achten Tag folgen, der kein Ende habe, der Tag der ewigen Ruhe. Die Harmonie der Sphären, ja die ganze Musik gründen in der Achtzahl - es ist die Zahl der Glückseligkeit.

Weitere Details

Erschienen: 31.12.1899

Umfang: 400 S., 140 s/w Fotos, 16 Farbfotos

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783506779793

Umbreit-Nr.: 6737168

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