Ikonologie der christlichen Kunst
Band 3: Bildkunst der Neuzeit, Ikonologie der christlichen Kunst 3
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Zusatztext
Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert. Die Neuzeit ist zum einen durch die Reformation gekennzeichnet, in deren Ergebnis mehrere Kirchentümer entstanden, die eine verschiedene Haltung zur christlichen Kunst zeigten. Zum anderen durch die sogenannte Säkularisierung, die schließlich die Kunst zu einer Gegenstandslosigkeit führte, die kaum noch christliche Aussagen ermöglichte. Die Reformation brachte Polemiken und Bekenntnisbilder hervor; die Gegenreformation antwortete vor allem mit einem verstärkten Kult Marias und deren Aufnahme in den Himmel. Besondere Aufmerksamkeit findet die barocke Emblematik und verwandte bildnerische Argumentationen. Die Romantik in ihrer christlichen Form war auch eine Reaktion auf die Säkularisierung und prägt die figürliche Kunst bis heute.
Autorenportrait
Hans Georg Thümmel war Professor für Kirchengeschichte, Christliche Archäologie und Geschichte der kirchlichen Kunst in Greifswald. Seit 1990 ist er Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt sowie der Historischen Kommission für Pommern. Seine Forschungsschwerpunkte sind Patristik, ältere und mittelalterliche Kirchengeschichte, ostkirchliche Bilderlehre sowie die Ikonologie der christlichen Kunst.
Weitere Details
Erschienen: 04.06.2021
Umfang: XII, 367 S., 144 s/w Illustr., 144 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3 x 24 x 16.3 cm
ISBN/EAN: 9783506780461
Umbreit-Nr.: 2340842
