Otto Hintze
Denkräume und Sozialwelten eines Historikers in der Globalisierung 1861-1940
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Zusatztext
Otto Hintze (1861-1940) gilt als einer der bedeutendsten Historiker seiner Zeit. Er wirkte an der Berliner Universität und an der Akademie der Wissenschaften zunächst mit Forschungsschwerpunkten in der preußischen Geschichte. Am Ende seines Lebens bezeichnete er sich selbst als Soziologen. Eine Biographie Hintzes konnte bisher nicht geschrieben werden. Hintzes Hauptwerke sind ungedruckt im Zweiten Weltkrieg untergegangen. Sie können jetzt rekonstruiert werden. Auf der Grundlage neu entdeckten und erstmals erschlossenen handschriftlichen Materials stellt Wolfgang Neugebauer die Sozialwelten eines Gelehrten dar, der sich, aus kleinen Verhältnissen aufsteigend, an der Berliner Universität sehr bald Denkräume erschloss, die sich zu globalen Dimensionen weiteten. Hintze stieß zu einer Sicht künftiger politischer Ordnungen vor, die geradezu Voraussagequalität hatte. Seine Wirkung wurde bisher überschattet durch eine Epoche der Katastrophen. Es gilt, einen hellsichtigen Denker zu entdecken, dessen Erkenntnisse uns noch heute überraschen können.
Autorenportrait
Wolfgang Neugebauer hat die Alfred Freiherr von Oppenheim-Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Weitere Details
Erschienen: 05.10.2015
Umfang: 661 S., 1 s/w Foto, 1 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 5 x 24 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783506781918
Umbreit-Nr.: 8175660
