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Natürliche und politische Grenzen als soziale und wirtschaftliche Herausforderung

Cover von Natürliche und politische Grenzen als soziale und wirtschaftliche Herausforderung

Referate der 19.Arbeitstagung der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vom 18.bis 20.April 2001 in Aachen, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Beihefte 166

Jürgen Schneider

Franz Steiner Verlag

64.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Im Mittelalter und in die Neuzeit hinein bezeichnete man Grenzen durch eine Fülle von Begriffen (finis, terminus, marca). Das slawische Wort granica wurde vom Deutschen Orden entlehnt und gelangte seit Anfang des 14. Jahrhunderts nach Schlesien, Böhmen und weiter nach Westen. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde grenze immer mehr benutzt, nicht zuletzt durch das Einfluss Luthers. Seit dem 18. Jahrhundert unterschied man zwischen Landes- und Privatgrenzen. Die Grenzen des Grundeigentums waren Teil des privaten Rechts, während die Begrenzung der Ortsfluren, der Gerichts- und Verwaltungsbezirke und die des Staatsgebietes dem öffentlichen Recht angehörte.

Weitere Details

Erschienen: 01.01.2003

Umfang: 299 S., 30 s/w Illustr., 21 s/w Tab., 51 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783515082549

Umbreit-Nr.: 1539971

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