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Natur und Intersubjektivität

Cover von Natur und Intersubjektivität

Elemente zu einer Theorie der Aufklärung

Anacker, Ulrich

Suhrkamp Verlag GmbH

10.80

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

"Diskursive Verständigung gilt als instabil; sie entlastet nicht, sie belastet. Solche funktionalistischen Einwände gegen den Versuch, Diskursivität und Reflexion als konstitutiv für das Handeln auszuweisen, finden sich bereits in der historischen Aufklärung, vor allem in den Theorien des französischen Materialismus. Der Verabsolutierung des Trägheitsgesetzes als oberstes Gesetz der Naturbewegung entspricht dort die Verabsolutierung des Prinzips der Selbsterhaltung für gesellschaftliches Handeln. Anacker zeigt, daß die von dieser Aufklärung empfohlene Rationalität weder Gesetzesaussagen über die Natur noch die Aufstellung praktischer Normen zuläßt. Die Geltung von Allgemeinem wird bestritten. Die idealistische Philosophie (Kant, Fichte, Hegel) und die Gesellschaftslehre von Marx werden daraufhin untersucht, welche systematischen Vorschläge gemacht werden können, um eine Verabsolutierung des funktionalistischen Aspektes menschlichen Handelns zu verhindern."

Autorenportrait

Informationen zu Ulrich Anacker auf suhrkamp.de

Weitere Details

Erschienen: 08.05.1974

Umfang: 209 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783518573853

Umbreit-Nr.: 7412572

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