Visualität in Literatur und Film
Eine medienkomparatistische Untersuchung moderner Erzähltexte und ihrer Verfilmungen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede visueller Darstellungsweisen in Literatur und Film.
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Zusatztext
Das Sehen kann als Hauptzugang des Menschen zur Welt verstanden werden und ist daher auch in der Kunst von zentraler Bedeutung. Sowohl in der Literatur als auch im Film ist die Darstellung visueller Wahrnehmung ein maßgebliches Mittel zur Gestaltung der fiktionalen Welt. Die Visualität kann somit als entscheidende Gemeinsamkeit beider Künste verstanden werden, in der sich zugleich ihre medialen Unterschiede besonders deutlich zeigen. Die Arbeit erläutert in einem ersten theoretischen Teil die Phänomene literarischer und filmischer Visualität. Im zweiten Teil wird ein ausführlicher Vergleich dreier bedeutender Werke der Weltliteratur (Prousts 'A la recherche du temps perdu', Kafkas 'Der Proceß', Conrads 'Heart of Darkness') und ihrer Verfilmungen vorgenommen. Ein abschließendes Fazit zeigt, inwiefern die Visualität nicht nur als Schnittpunkt der Medien Literatur und Film, sondern auch als Brücke zwischen anderen Künsten und Medien steht.
Autorenportrait
Sandra Poppe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Mainz.
Weitere Details
Erschienen: 10.04.2007
Umfang: 334 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.7 x 23.7 x 16.2 cm
ISBN/EAN: 9783525206003
Umbreit-Nr.: 1516254
