Residenzstädte in der Transformation
Konkurrenzen, Residenzverlust und kulturelles Erbe als Herausforderung. Tagungsband der 60. Jahrestagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung, Stadt in der Geschichte 48, Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeitskrei
Wolfgang Dobras (Prof. Dr.)/Matthias Müller (Prof. Dr.)/Roland Deigend
Der Band untersucht die Auswirkungen, die der Verlust der Residenzfunktion für deutsche und österreichische Städte vom Mittelalter bis in die Neuzeit mit sich brachte.
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Zusatztext
Was geschah mit Residenzstädten, wenn Herrscher und Hof sie ignorierten, verließen oder verlassen mussten? Diesen dynamischen Prozess des Verlustes der Residenzfunktion untersucht der Band anhand von deutschen und österreichischen Städten vom Mittelalter bis in die Neuzeit in interdisziplinärer Perspektive. Dabei zeigt sich im Vergleich, wie unterschiedlich die Städte mit der veränderten Situation umgingen. Der Verlust musste nicht immer nur einen Abstieg bedeuten, sei es, dass der Herrscher für Kompensationen sorgte oder die Konzentration auf Bildung und Kultur neue Chancen eröffnete. So beschäftigt sich der Band auch mit der Frage, wie das heutige, nicht zuletzt in den Schlössern und historischen Stadtbildern sichtbare kulturelle Erbe ehemaliger Residenzen in einem demokratisch verfassten Staatswesen genutzt werden kann.
Weitere Details
Erschienen: 17.06.2024
Umfang: 416 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.8 x 23.6 x 16.1 cm
ISBN/EAN: 9783525302507
Umbreit-Nr.: 926515
