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Wissenschaft als kulturelle Praxis 1750-1900

Cover von Wissenschaft als kulturelle Praxis 1750-1900

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 154

Jürgen Schlumbohm/Hans Erich Bödeker/Peter Hanns Reill

Vandenhoeck & Ruprecht

75.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Wissenschaftsgeschichte kann sich heute nicht mehr damit begnügen, den Fortschritt der Erkenntnisse zu beschreiben. Vielmehr gilt es, den Blick auf die spezifischen Praktiken der Wissenschaftler zu richten und die kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge zu analysieren, in denen bestimmte Wissenschaften entwickelt und verändert wurden. In diesem Band wird Wissenschaft als soziale und kulturelle Praxis untersucht, als ein gesellschaftliches Element unter anderen. Wie wird Wissenschaft produziert und angeeignet? Welche Schritte sind zurückzulegen, bis ein wissenschaftliches Produkt, etwa in Form einer Publikation, gestaltet ist? Welche Verfahrensweisen werden gewählt, um das Ergebnis von der Subjektivität des Forschers abzulösen und es auf die Ebene wissenschaftlicher 'Objektivität' zu heben? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes befassen sich mit so verschiedenen Wissenschaften wie Biologie und Geschichte, Medizin, Ethnographie und Kriminologie in der Periode, in der sich 'moderne Wissenschaft' herausbildete. In übergreifenden Darstellungen und in detaillierten Fallstudien durchbrechen sie immer wieder die Grenzen einzelner Disziplinen, stellen neue Ansätze vor und erproben ungewohnte Fragestellungen.

Autorenportrait

<p>Dr. Martin Gierl ist Privatdozent an der Universität Göttingen.</p>

Weitere Details

Erschienen: 12.05.1999

Umfang: 426 S., 12 Illustr., 12 Fotos, 12 Abb., davon 1 fa

Sprache: Deutsch

Einband: LN

Format: 3.5 x 24.8 x 17.5 cm

ISBN/EAN: 9783525354698

Umbreit-Nr.: 6121166

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