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Vom politischen Anreiz zur liberalen Überzeugung

Cover von Vom politischen Anreiz zur liberalen Überzeugung

Die Kooperation von Staat und Kirchen in der Bildungs- und der Verteidigungspolitik der frühen Bundesrepublik Deutschland, Religiöse Kulturen im Europa der Neuzeit 19

Poetke, Fabian

Vandenhoeck & Ruprecht

Die Untersuchung zeigt am Beispiel der großen christlichen Kirchen in der BRD, wie liberale Demokratien durch eine kooperative Religionspolitik demokratiefreundliche Einstellungen in religiösen Gemeinschaften fördern können.

95.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Während Religionsgemeinschaften häufig zugeschrieben wird, inhärent demokratieaffin oder demokratiefeindlich zu sein, stehen sie tatsächlich in einer komplexen wechselseitigen Beziehung zu ihrer Gesellschaft. Ob eine religiöse Gemeinschaft ein liberaldemokratisches politisches System bejaht, wird entscheidend von der Erfahrung religiöser Freiheit in diesem System abhängen. Religionspolitik kann hier ansetzen und durch die kooperative Einbindung der Religionsgemeinschaften Anreizstrukturen schaffen, innerhalb derer ein demokratie- und liberalismusfreundliches religiöses Ethos gefördert wird. Theologische Vorbehalte gegenüber dem demokratischen Staat können so durch positive praktische Erfahrungen mit Politik und Rechtsordnung überwunden werden. Am Beispiel der Kooperation von Staat und Kirchen in der westdeutschen Bildungs- und Verteidigungspolitik nach 1945 zeichnet Fabian Poetke eine erfolgreiche Integrationsentwicklung dieser Art nach.

Autorenportrait

Fabian Poetke ist Politikwissenschaftler und lebt und arbeitet in München.

Weitere Details

Erschienen: 07.09.2020

Umfang: 421 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.5 x 23.5 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783525370926

Umbreit-Nr.: 9037915

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