Leidfaden 4/2015 - Ehrenamt
Unbezahlt und unbezahlbar - Rolle und Bedeutung in der Hospiz- und Palliativarbeit
Lukas Radbruch/Heiner Melching
Ehrenamt ist nicht nur eine Ergänzung der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Ohne Ehrenamtliche würde eine Lücke klaffen, die noch mehr Leid bei Kranken, Sterbenden und Trauernden bedeuten würde.
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Zusatztext
Die Entwicklung der Hospizbewegung und Palliativversorgung in Deutschland ist tief im ehrenamtlichen Engagement verwurzelt. Zunehmend wird auch Trauerbegleitung eine Aufgabe von ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen. Mit der rasanten Entwicklung des Versorgungsangebots kommt es zu einer Professionalisierung der Betreuung, so dass Ehrenamtliche entsprechend geschult und in der Begleitung supervidiert werden müssen. Hier gilt es, die Balance zwischen der notwendigen Qualität in der Begleitung und der weiterhin gewünschten Flexibilität und Spontaneität bei Ehrenamtlichen zu finden. Der Erhalt bürgerschaftlichen Engagements, die Rückführung der Tätigkeitsbereiche im Hinblick auf schwere Krankheit, Sterben und Tod aus dem Gesundheitssystem in die Gemeinde vor Ort sind wichtige Aufgaben des Ehrenamts, die neben der Begleitung der betroffenen Menschen nicht vernachlässigt werden dürfen.
Autorenportrait
Heiner Melching, Sozialpädagoge, ist Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Berlin. Prof. Dr. Lukas Radbruch ist Professor für Palliativmedizin an der Universität Bonn und Präsident der Dt. Gesellschaft für Palliativmedizin.
Weitere Details
Erschienen: 18.11.2015
Umfang: 94 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 0.6 x 28 x 18 cm
ISBN/EAN: 9783525806128
Umbreit-Nr.: 8230840
