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Das Arzt-Patient-Verhältnis im Spiegel der Sprache

Cover von Das Arzt-Patient-Verhältnis im Spiegel der Sprache

Sprachwissenschaftliche Studien an Texten aus einer Balint-Gruppe, PSZ-Drucke

Gutwinski-Jeggle, Jutta

Springer Verlag GmbH

54.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Diese Arbeit hat ihren AnstoB durch ein Forschungsprojekt erhalten, das von 1976-1981 an der Abteilung fUr Psycho­ analyse unter der Leitung von Herrn Professor Loch an der Universitat TUbingen durchgefUhrt und von der Breuninger­ Stiftung finanziert wurde. Es hatte die linguistische Un­ tersuchung von Texten aus einer Balint-Gruppe zurn Inhalt. Ich selbst hatte bis dahin mit Linguistik wenig BerUhrung gehabt, und so UberlieB ich mich zunachst ganz den Emp­ fehlungen des Projektleiters Dr. phil. Gerd Lenga, der mich mit fast unerschopflicher Geduld mit einer Richtung der formalen Linguistik vertraut machte. Eine Psychologin von kritisch-rationalistischer Herkunft, ein system-orien­ tierter Sprachwissenschaftler und eine psychoanalytische Abteilung, das konnte wirklich interdisziplinar genannt werden. Und dementsprechend waren unsere ersten Erfahrun­ gen miteinander einer babylonischen Sprachverwirrung ver­ gleichbar. Ich danke vor allem Herrn Professor Loch, der immer die vaterliche Distanz, GUte und Strenge besaB, urn uns aus wissenschaftlichen Verwicklungen heraus den Weg zu wei­ sen. Gerd Lenga hat mir zurn ersten meiner linguistischen Standbeine verholfen, Professor Konrad Ehlich zurn zwei­ ten, indem er meinen Blick urn pragmatische Gesichtspunk­ te erweiterte. Beiden danke ich fUr die viele Zeit, die sie mir in fruchtbaren Diskussionen immer wieder haben zukommen lassen. Dr. Arno Ruoff sei ebenfalls gedankt fUr hilfreiche Anregungen konkret-methodischer Art.

Autorenportrait

InhaltsangabeVorwort S.- Vorwort S.- S.- S.- I Theoretischer Rahmen.- 1 Die kommunikative Dimension der Balint-Gruppe als einer spezifisch psychoanalytischenGesprächssituation S.- 1.1 Das schulmedizinische Krankheitsbild und seine Beziehung zur psychosomatischen Medizin S.- 1.2 Das Krankheitsbild der Psychoanalyse S.- 1.3 Balint-Gruppen-Arbeit als Anwendungsgebiet der Psychoanalyse S.- 1.3.1 Michael Balints Konzept als Integrationsversuch von psychoanalytischem Krankheitsbild und ärztlicher Praxis S.- 1.3.1.1 Schwierigkeiten der Ärzte bei der Integration von organmedizinischer und psychologischer Behandlungstechnik S.- 1.3.1.2 Das Prinzip der Balint-Arbeit und die Struktur der Balint-Gruppe als Kommunikationssituation S.- 1.3.2 Zum Lernprozeß in Balint-Gruppen S.- 1.3.2.1 Anschauungsunterricht. Spielerisch sprechen lernen - sprechend spielen lernen S.- 1.3.2.2 Das Sprachbewußtsein der Ärzte in der Balint-Gruppe in bezug auf einige Aspekte der psychoanalytischen Sprachverwendung S.- 2 Die Brücke zwischen Psychoanalyse und Sprachwissenschaft S.- 2.1 Haben Psychoanalyse und Sprachwissenschaft 'Sprache' als gemeinsamen Gegenstand? S.- 2.1.1 Probleme bei der Anwendung von Linguistik S.- 2.1.2 Sprache - Rede - Botschaft. Zusammenfassung und Spezifikation S.- 2.2 Diskursbezogene Ansätze in der Zusammenarbeit von Linguistik, Psychoanalyse und Medizin S.- 2.2.1 Linguistische Balint-Gruppen-Forschung S.- II Exemplarische Textanalyse.- 3 Vorüberlegungen zur Materialanalyse S.- 3.1 Zur Methode S.- 3.2 Das Gesamtmaterial S.- 3.2.1 Zur Verschriftlichung der Tonbandprotokolle S.- 3.2.2 Das ausgewählte Textcorpus S.- 3.2.3 Zur formalen Gliederung der Texte S.- 4 Text und Kontext. Zur Makro-Struktur von Falleinbringungen S.- 4.1 Ein Fall wird vorgetragen, berichtet, dargestellt - erzählt S.- 4.1.1 Das Geschehen und die Geschichte S.- 4.2 Deskriptive Aspekte der Textstruktur S.- 4.2.1 Die kognitive und emotionale Aufgabe der Verbalisierung S.- 4.2.2 Orientierung im Text. Das Zeigfeld der Sprache. Exkurs zu Karl Bühler S.- 4.2.3 Die deiktisch/referentiellen Bezugsebenen des Textes S.- 4.3 Funktionale Aspekte der Textstruktur S.- 4.4 Textoberfläche und Tiefenstruktur S.- 5 Quantitative Analyse: Sprache als Abbild. Die Ebene der Formulierungen S.- 5.1 Die Schauplätze des Geschehens in der Gesamt-Textstruktur S.- 5.2 Das Spannungsfeld zwischen psychologischem und grammatischem Subjekt. Uber wen wird wie gesprochen? S.- 5.2.1 Zur Signierung S.- 5.2.2 Das Arzt-Patient-Verhältnis im Gesamttext S.- 5.2.2.1 Besonderheiten in den Formulierungen S.- 5.2.2.1.1 Zum Gebrauch von 'man' S.- 5.2.2.1.2 'Wir' S.- 5.2.2.1.3 Kontaminationen S.- 5.2.2.1.4 Äußerungen aus dem Passiv-Feld S.- 5.3 Die Dialogstruktur im Text S.- 5.3.1 Formen und Funktionen von Redewiedergabe S.- 5.3.1.1 Direkte Rede S.- 5.3.1.2 Nicht-direkte Redewiedergaben S.- 5.3.1.2.1 Indirekte Rede S.- 5.3.1.2.2 Berichtende Rede S.- 5.3.1.3 Ubergangsformen zwischen Redewiedergabe und aktueller Rede S.- 5.3.2 Zur Ermittlung der Dialogstruktur im Text S.- 5.3.3 Die formale Darstellung der dialogischen Textanteile S.- 5.4 Zur Stringenz der Formulierung. Verzögerungsphänomene S.- 5.5 Das formale Profil der Arzt-Patient-Beziehung. Zusammenfassung der Ergebnisse S.- 6 Qualitative Analyse: Sprache als Werkzeug. Die Ebene der Handlungsund Sinnzusammenhänge S.- 6.1 Fall 01/0 S.- 6.1.1 Der Text im Wortlaut S.- 6.1.2 Zur Interaktion zwischen Arzt und Patient S.- 6.1.3 Zur Kommunikation zwischen Arzt und Patient S.- 6.2 Fall 05/0 S.- 6.2.1 Der Text im Wortlaut S.- 6.2.2 Zur Interaktion zwischen Arzt und Patient S.- 6.2.3 Zur Kommunikation zwischen Arzt und Patient S.- 6.3 Fall 13/0 S.- 6.3.1 Der Text im Wortlaut S.- 6.3.2 Zur Interaktion zwischen Arzt und Patient S.- 6.3.3 Zur Kommunikation zwischen Arzt und Patient S.- 6.4 Fall 09/0 S.- 6.4.1 Der Text im Wortlaut S.- 6.4.2 Zur Interaktion zwischen Arzt und Patient S.- 6.4.3 Zur Kommunikation zwischen Ar

Weitere Details

Erschienen: 27.02.1987

Umfang: 494 S., 2 s/w Illustr., 494 S. 2 Abb.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783540173250

Umbreit-Nr.: 484957

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