Der Wille als Erzählung
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Zusatztext
Dieses Werk untersucht die Illusion des freien Willens aus philosophischer, neurobiologischer und kosmologischer Perspektive. Es zeigt, dass menschliches Handeln nicht Ausdruck autonomer Freiheit, sondern Ergebnis komplexer, kausal bestimmter Prozesse ist. Der Text verbindet klassische Denker wie Spinoza, Laplace und Hume mit modernen Erkenntnissen der Neurowissenschaft und Systemtheorie und entwickelt daraus eine neue ethische Position: den deterministischen Panhumanismus. Anstatt die Einsicht in die Unfreiheit des Menschen nihilistisch zu deuten, versteht dieses Konzept sie als Grundlage für Solidarität, Mitgefühl und soziale Verantwortung. Wenn niemand für seine Entstehungsbedingungen verantwortlich ist, wird Gleichheit nicht zur moralischen Forderung, sondern zur logischen Konsequenz. In ruhiger, klarer Sprache entfaltet die Arbeit eine radikal moderne Weltanschauung, die den Menschen als temporäres, aber sinnkonstruierendes Phänomen innerhalb eines kausal geschlossenen Universums begreift; ein philosophischer Essay zwischen Naturwissenschaft, Bewusstseinsforschung und Ethik, der zur intellektuellen Gelassenheit und zu einem neuen Verständnis von Würde führt.
Weitere Details
Erschienen: 26.10.2025
Umfang: 152 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 21 x 14.8 cm
Lesealter: Lesealter: 1-99 J.
ISBN/EAN: 9783565065974
Umbreit-Nr.: 8018657
