Zentrum der Macht
Zusatztext
Es ist unser Verhalten und wie wir die Dinge anfassen, die wir zum Teil gar nicht einmal beherrschen oder verstehen. Letzteres bringt Peter Nied dann richtig in Wallung. Er knüppelt auf Dummschwätzer und alle, die es besser wissen wollen. Die meisten seiner hier vorgelegten Gedichte erschienen in verschiedenen Büchern. Dort und via Facebook gewann Nied mir seiner typisch schnodderigen Schreibe ein regelrechte Fan - Gemeinde. Und wenn ein Leser nicht einmal eine Satire als solche erkennt, dann läuft der Solinger Autor regelrecht zur Hochform auf. Dann wünscht er jedem Blödmann seine Zelle. Die zeitgenössische Lyrik entsteht aus der jeweiligen gesellschaftlichen Situation heraus. Oft genügt dem Autor ein Stichwort oder eine Bemerkung am Rande der Ereignisse. Die lyrische Form, die dem Ereignis als Basis dient sucht der Autor aber immer sorgfältig aus. So ist es einmal der freie Text oder immer auch eine der reimenden Formen. Nied hat für seine Gedichte seinen ganz eigenen Stil. Die klare Haltung gegen Faschismus und Rassenhass, gegen Armut und Umweltverbrechen sind Basis der meisten Gedichte und Zitate. Lyrik aus der Arbeitswelt zeichnet den langjährigen und aktiven Gewerkschafter besonders aus. Drei Jahrzehnte praktische Erfahrungen in einer Solinger Schneidwarenfirma als aktiver Gewerkschafter lieferten dem Autor viele Vorlagen für seine Gedichte. Das machte ihn nicht zum beliebtesten Mitarbeiter, lieferte ihm aber immer wieder Stoff für seine Gedichte aus der Arbeitswelt. Ein Kampf der mit Stift und Notizbuch immer wieder neu ausgefochten wurde.
Weitere Details
Erschienen: 27.10.2025
Umfang: 96 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1 x 21 x 14.8 cm
Lesealter: Lesealter: 18-99 J.
ISBN/EAN: 9783565066889
Umbreit-Nr.: 8018790
