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Die Ökonomie des Einzigartigen, Theorie und Gesellschaft 74
Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe
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Zusatztext
Nach welchen Kriterien entscheidet der Konsument, welchen Film er sich im Kino anschaut, welche CD er kauft, welchen Wein er trinkt, zu welchem Arzt er geht? Lucien Karpik beantwortet diese Fragen mit einer neuen Theorie des Marktes, die über die neoklassische Wirtschaftstheorie hinausgeht. Im Mittelpunkt steht das Funktionieren von Produkten, denen ein Nimbus des Einzigartigen anhaftet - Kunstwerke, Luxus- und Kulturgüter, spezielle Expertisen. Nicht aufgrund des Gebrauchswerts fällt die Entscheidung, sondern aufgrund besonderer Eigenschaften, die das Produkt für den potenziellen Käufer ganz subjektiv reizvoll machen: Wer hat die Aufführung inszeniert oder wer hat sie empfohlen? Wie 'authentisch' erscheint dieser besondere Wein? Dabei ist die vermutete Qualität des Produkts - sein Versprechen - für die Kaufentscheidung wichtiger als der Preis. Erstmals gelingt es hier plausibel zu machen, wie die Sphären von Markt und Kultur zusammenhängen. Lucien Karpiks neue Wirtschaftstheorie gründet auf empirischen Studien und überzeugt durch ihre besondere Anschaulichkeit.
Autorenportrait
Lucien Karpik ist Wirtschaftssoziologe und lehrt an der École nationale supérieure des Mines de Paris, einer der angesehensten Ingenieurhochschulen in Frankreich, sowie am Centre Raymond Aron (EHESS). Mit der Übersetzung des Buches wird einer der wichtigsten französischen Soziologen im deutschsprachigen Raum vorgestellt.
Weitere Details
Erschienen: 14.11.2011
Umfang: 328 S., 2 sw Grafiken
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2 x 21.5 x 14 cm
ISBN/EAN: 9783593394671
Umbreit-Nr.: 1114818