Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Was glaubten die Deutschen zwischen 1933 und 1945?

Cover von Was glaubten die Deutschen zwischen 1933 und 1945?

Religion und Politik im Nationalsozialismus, Religion und Moderne 18

Olaf Blaschke/Thomas Großbölting

Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe

46.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Entfaltete sich der Nationalsozialismus trotz oder wegen der christlichen Grundeinstellungen der Mehrheit der Deutschen? Entgegen der herkömmlichen Auffassung, die von einem 'Kirchenkampf' zwischen NS-Bewegung und den beiden potenziell widerständigen Kirchen ausgeht, zeigt dieser Band, dass die Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und Christentum komplex waren. Religion ist in den 1930er und 1940er Jahren nicht von vornherein nur als Faktor von Tradition, Resilienz und Resistenz, sondern auch als 'mitlaufende Gegebenheit', möglicherweise sogar als stabilisierender Teilfaktor des Regimes zu begreifen. In diesem Sinne stellen die Beiträge die 'hybride' Gläubigkeit vieler Deutscher - als Mitglied der Kirche und Teil der 'Herrenrasse', als treue Christen und treue Nationalisten - zur Diskussion.

Autorenportrait

Olaf Blaschke ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt im 19. Jahrhundert an der Universität Münster. Thomas Großbölting ist Direktor an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und Professor für Neuere Geschichte/Zeitgeschichte im Arbeitsbereich Deutsche Geschichte der Universität Hamburg.

Weitere Details

Erschienen: 19.08.2020

Umfang: 540 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 3.3 x 21.4 x 14 cm

ISBN/EAN: 9783593510774

Umbreit-Nr.: 7143255

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.