Die Sonne war der ganze Himmel
Roman
Das aufsehenerregendste amerikanische Debüt seit Jahren: die ergreifende Geschichte einer Freundschaft im Irak-Krieg (Tipp des Lektors) Liebe Buchhändlerinnen, liebe Buchhändler, es gibt Bücher, bei denen ist es nach dem ersten Satz um einen geschehen. "Der Krieg wollte uns im Frühling töten.", so beginnt Kevin Powers Roman. Als ich das Manuskript geschickt bekam, damals noch als Lektorin für einen anderen Verlag, wusste ich, da ist ein unmittelbarer Ton - so etwas habe ich noch nicht gelesen. Es ging dann direkt in eine große Auktion um die Rechte, mehrere Verlage wollten den Roman unbedingt machen, und am Ende bekam S. Fischer den Zuschlag. Inzwischen arbeite ich bei S. Fischer, und zu meinem großen Glück ist mir Kevin Powers Roman als erstes Projekt, das ich als Lektorin betreuen durfte, wieder auf den Tisch geflattert. Es ist ein Buch, das mich in seiner emotionalen Wucht, seiner unbegreiflichen Schönheit erschüttert hat. Powers erzählt die Geschichte einer seelischen Verwilderung - davon, was bleibt, wenn nur einer von zwei Freunden aus dem Krieg zurückkehrt. Lesen Sie dieses Buch, es wird unvergesslich sein -- herzliche Grüße, Friederike Schilbach
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Zusatztext
Danke. Bitte. Bombe. Das sind die Wörter, die John Bartle, 21, während seines Einsatzes im Irak auf Arabisch lernt. Als amerikanischer Soldat wird er zusammen mit Daniel Murphy, 18, in einen Krieg geschickt, auf den sie niemand vorbereitet hat. Was die beiden in der glühenden Hitze der Wüste am Leben hält, ist ihre Angst und ein Versprechen, das John Daniels Mutter gegeben hat: Er wird auf Daniel aufpassen, was immer kommen mag Ein großer Roman über Freundschaft und Verlust - mit emotionaler Wucht erzählt.
Autorenportrait
Kevin Powers war von 2004 bis 2005 als US-Soldat im Irak stationiert, wo er als Maschinengewehrschütze in Mosul und Tal Afar kämpfte. Aufgewachsen in Richmond, Virginia, studierte er an der Virginia Commonwealth University und der University of Texas, Austin, wo er Poetry Fellow am Michener Center war. Die Sonne war der ganze Himmel ist sein Romandebüt. Es wurde zum New York Times-Bestseller und mit dem Guardian First Book Award, dem Hemingway Foundation/PEN Award, dem Flaherty-Dunnan First Novel Prize und dem Sue Kaufman Prize for First Fiction ausgezeichnet. Kevin Powers lebt heute in New York. Henning Ahrens, geboren 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte diverse Lyrikbände sowie die Romane 'Lauf Jäger lauf', 'Langsamer Walzer', 'Tiertage', 'Glantz und Gloria', für den er den Bremer Literaturpreis erhielt, und 'Mitgift', der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Für S. FISCHER übersetzte er u. a. Romane von Richard Powers, Khaled Hosseini und Jennifer Egan. Zuletzt erschien sein Roman 'Jahre zwischen Hund und Wolf'.
Weitere Details
Erschienen: 27.11.2014
Umfang: 240 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.5 x 19 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783596195534
Umbreit-Nr.: 6671609
