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Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden

Cover von Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden

S3-Leitlinien mit Quellentexten, Praxismaterialien und Patientenleitlinie

Constanze Hausteiner-Wiehle/Peter Henningsen (Professor)/Winfried Häus

Schattauer

45.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden - genau erkennen, gezielt behandeln, Fehler vermeiden Somatisch nicht hinreichend erklärte Körperbeschwerden sind der Anlass für rund 20% aller Arztbesuche. Je nach Schwere des Verlaufs und je nach fachlichem Hintergrund des Behandlers werden sie als nicht-spezifisch, funktionell oder somatoform bezeichnet. Diese Parallelklassifikation birgt die Gefahr einer Scheuklappendiagnostik, bei der einerseits harmlose Befindlichkeitsstörungen vorschnell medikalisiert, andererseits komplizierte Verläufe rein organbezogen als funktionelle Syndrome behandelt werden. Nur ein Blick auf die Gemeinsamkeiten der vielen verschiedenen Manifestationsformen, die Formulierung klinischer Kriterien für leichtere und schwerere Verläufe und eine entsprechend schweregradgestufte Behandlung können die derzeit für Patienten und Behandler unbefriedigende Versorgungssituation verbessern. Dieses Referenzwerk basiert auf umfangreichen Literaturrecherchen und einem breiten, interdisziplinären Konsens. Eine Besonderheit stellen die Empfehlungen zu Haltung, Gesprächsführung, Behandler-Patient-Beziehung und Praxisorganisation dar. Empfehlungen für eine somatische und psychosoziale Paralleldiagnostik ohne unnötige oder sogar schädliche Maßnahmen sollen die Gefahr einer iatrogenen Somatisierung verringern. Zahlreiche Therapieempfehlungen betonen die Notwendigkeit eines störungsorientierten, gestuften und gut koordinierten Vorgehens. Diese Empfehlungen lassen sich sowohl für die hausärztliche, die somatisch fachärztliche als auch die psychotherapeutische Behandlung anwenden. Häufigen Fehlern und obsoleten Maßnahmen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, ebenso wie präventiven, rehabilitativen, sozialrechtlichen und ethischen Aspekten. Übersichtliche Diagnostik-und Therapie-Algorithmen, zahlreiche Abbildungen und konkrete Praxistipps runden das Angebot ab und machen das Buch zu einem umfassenden Leitfaden für die Praxis.

Autorenportrait

Constanze Hausteiner-Wiehle, Prof. Dr. med., Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 2009 Leiterin der Arbeitsgruppe Somatoforme Körperbeschwerden der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Arbeitsschwerpunkt Diagnostik und Therapie funktioneller und somatoformer Beschwerden Peter Henningsen, Prof. Dr. med., geb. 1959, FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Neurologie und Psychiatrie, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin am Klinikum rechts der Isar der TU München, Sprecher der Ltd. Hochschullehrer Psychosomatik, Dekan der Fakultät für Medizin der TUM 2010-2019, seit 2011 Wissenschaftliche Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen. Wissenschaftlicher Schwerpunkt: funktionelle Körperbeschwerden. Letzte Buchveröffentlichung: Allgemeine Psychosomatische Medizin. Krankheiten des verkörperten Selbst im 21. Jahrhundert. Springer-Verlag 2021.

Weitere Details

Erschienen: 01.01.2018

Umfang: 342 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 1.6 x 24 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783608429084

Umbreit-Nr.: 3722040

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