Sprachkonzeptionen der deutschen Frühaufklärung
Wörterbuch und Untersuchung, Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 1659
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Zusatztext
Wie konzipierten Gelehrte der deutschen Frühaufklärung das Verhältnis von Sprache, Denken und Wirklichkeit? Welches Bewußtsein hatten die Frühaufklärer von der historischen und sozialen Dimension von Einzelsprachen? Diese und andere Fragen untersucht die Studie auf der methodischen Grundlage eines historischen Wörterbuchs, zu dem Lemmata wie 'Wort', 'Sprache' und 'Zeichen' gehören. In den semantischen Veränderungen solcher Ausdrücke erscheinen die tiefen geistigen Konflikte einer Phase des Umbruchs: Unvereinbar sind etwa die Positionen von Leibniz, Thomasius, Wolff und den Pietisten. Das rationalistische Modell der vollkommenen Kunstsprache geriet in Gegensatz zu rhetorischen Bildungstraditionen und dem Sprachdenken der Theologie.
Weitere Details
Erschienen: 01.02.1998
Umfang: 424 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.3 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631330203
Umbreit-Nr.: 7085744
